Temanagrafie

Tele – Makro – Natur – Fotografie

„AMG on fleek“

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AMG

● Mercedes AMG im Schatten des Sonnenuntergangs ●

Aufnahmeort: Deutschland


Verschlusszeit: 1/200 Sek
Blendenzahl: F9
ISO: 100
Brennweite: 55mm
Belichtungskorrektur: -0.7
Belichtungsmessung: Einpunkt
Weißabgleich: bewölkt
Fokus: zentriert
– kein Filter –
– ohne Blitz –

Davon muss ich ein Foto machen!“
Das waren meine Worte als ich mit meinem Freund an einem Stopp-Schild stand und packte im gleichen Moment mein Handy aus.
Er schaut mich an, nahm den Blinker weg, fuhr geradeaus & hielt. Da konnte ich mein Foto machen – und zwar der Location angemessen mit der Kamera und nicht mit dem Handy.
Er weiß eben, wie es sich für eine Fotografin gehört standesgemäß ein Foto anzufertigen.
Also Stativ ausgepackt, Kamera raus, Objektiv drauf & los ging’s.
Here we are – nun seht ihr das Ergebnis davon.

Fotografiert habe ich den Mercedes AMG von hinten links.
Ich fand es nahezu atemberaubend, wie sich der Sonnenuntergang im Lack des eigentlich total dreckigen Autos spiegelte. Also musste dieses kurzerhand als Modell herhalten.
Demnach brauche ich wohl nicht zwangsläufig herausstellen, dass es mir besonders gefällt, dass das Licht sich im Lack reflektiert.
Trotz eintretender Dunkelheit wählte ich eine noch geringe Blendenöffnung, um den Effekt zu erreichen, dass das Auto lediglich in der Silhouette vernimmt.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Bild und es wurde auch schon in Postergröße für den Besitzer bestellt.

 

Anmutig dem Sonnenuntergang entgegen

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Stadtpark (4)

● Bedächtig unterwegs, doch sollte man sie nicht unterschätzen – Schwäne ●

Aufnahmeort: Deutschland


Verschlusszeit: 1/100 Sek
Blendenzahl: F7.1
ISO: 100
Brennweite: 105mm
Belichtungskorrektur: -0.7
Belichtungsmessung: Mehrfeld
Weißabgleich: bewölkt
Fokus: linkszentriert, mittig
– ohne Blitz –

– Farbverstärkung & Belichtungskorrektur durch ViewNX 2 –

Es war so ein angenehmer Tag – Anfang der Woche.
Ich bin zur Zeit etwas planlos unterwegs. Irgendwie unausgelastet und total energiegeladen – und währenddessen alle in der Schule oder auf der Arbeit hocken, friste ich mein Dasein.
Nun ja, Montag schien die Sonne so schön, es war richtig angenehm draußen. Also beschloss ich kurzerhand, meinen besten Freund zu „entführen“, ein paar kühle Getränke zu organisieren und mit ihm in den nahegelegenen Stadtpark zu fahren.
Mit vollem Erfolg – er war begeistert, zumal er eine Stunde zuvor noch im Büro gesessen hatte und es schon in der Mittagspause bedauerte, das Wetter nicht genießen zu können. Also suchten wir uns ein schönes Plätzchen auf einer Wiese, genossen das Wetter und die kühlen Getränke. Irgendwann brach ich auf zum Fotografieren. Ich muss sagen, dass meine Begleitung – der nun schon das ein oder andere Mal dabei war – wirklich eine Engelsgeduld hat. Für meine Fototouren könnte ich mir keine bessere Begleitung vorstellen.
Nach diesem wirklich sehr gelungenen Abend muss ich sagen, dass trotz der ganzen Spontanität sogar sehr vielversprechende Bilder herausgekommen sind. Aber das werdet ihr in den nächsten Wochen noch selber beurteilen können.

Zu sehen ist ein sich putzender Schwan auf einem kleinen Fluss, bzw. Bach im örtlichen Stadtpark bei Sonnenuntergang. Zwar bin ich der Meinung, dass die Bilder von diesem kleinen Ausflug keine großen Worte bedürfen, aber ich möchte euch dennoch ein wenig über meine Arbeitsweise unterrichten.
Nun, den Weißabgleich stellte ich auf „bewölkt“ – ich finde, dass ist so das Gängigste und für die Einstellung für direkte Sonneneinstrahlung waren die Bedingungen nicht gegeben.
Den ISO hatte ich auf den kleinstmöglichen Wert eingestellt und der Motivwahl entsprechend den Fokus leicht linkszentriert.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit Bild – freue mich aber noch mehr darauf, euch in den kommenden Wochen meine anderen Werke zu präsentieren, von denen ich noch viel mehr überzeugt bin.

 

Charly

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Charly III

● Feuchte Nase, freundlich – klarer Blick, treue Seele ●

Aufnahmeort: Deutschland


 

Verschlusszeit: 1/100 Sek
Blendenzahl: F14
ISO: 100
Brennweite: 105mm
Belichtungskorrektur: -0.7
Belichtungsmessung: mittenbetont
Weißabgleich: bewölkt
Fokus: zentriert
– ohne Blitz

– Monochrom-Effekt & Tiefenschärfekorrektur durch ViewNX 2 –

Kaum vorstellbar, aber ja – ich lebe noch. Durch Klausuren, Karneval und abermals noch anstehende Klausuren, war ich die letzten Wochen und Monate mehr als eingespannt. Kaum noch Zeit für mein eigenes Leben, blieb erst recht keine mehr für meinen Blog – so blieb auch die Fotografie für einige Monate auf der Strecke.
ABER : Schluss mit dem Trübsalblasen, jetzt geht es mal wieder ein wenig weiter. Zwar vorerst noch etwas unregelmäßiger für den kommenden Monat – aber danach starte ich wieder durch!
Zum Klausurstress konnte ich mich am vergangenen Samstag mal wieder ein wenig beim Fotografieren entspannen und den Kopf frei machen.
Ein Bekannter holte mich mit seinem Hund ab, wir bestiegen todesmutig einen Berg (Nun gut, so mutig war’s jetzt doch nicht) und ließen den Hund Hund sein. Der genoss seine Freiheit ohne Leine & Halsband.
Was soll ich sagen ? Es ist einfach ein sehr fotogenes Tier – etwas anderes kann man nicht sagen. Dabei teilte mir sein Besitzer noch mit, dass Charly wohl so ziemlich das unfotogenste Tier sei, das es gäbe. Gegenteil wäre also bewiesen.

Was ist zu sehen ? Unschwer zu erkennen ist eine Detailaufnahme eines Hundekopfes.
Der Fokus liegt mittig zentriert, wodurch die Augen-/Nasenrückenpartie von hoher Schärfentiefe geprägt ist. Zu den Seiten nimmt die Schärfe ab, sodass auch die Nasenspitze des Tieres schon in Unschärfe erkennbar ist.
Zur Effektuierung fügte ich einen Monochrom-Effekt ein.
Mir gefällt besonders, dass es mir gelungen ist, diesen treuen und klaren Blick von Charly einzufangen und vor allem, dass ich so nah an ihm rankommen konnte, um das Foto aufzunehmen.
Ich bin mehr als zufrieden mit dem Foto.

 

Im Angesicht mit dem möglichen Tod

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Adler

● Detailaufnahme eines Adlers aus einer hinteren Perspektive ●

Aufnahmeort: Deutschland


Verschlusszeit: 1/100 Sek
Blendenzahl: F5.6
ISO: 400
Brennweite: 105mm
Belichtungskorrektur: +0.7
Belichtungsmessung: mittenbetont
Weißabgleich: bewölkt
Fokus: linkszentriert
– ohne Blitz –

Farbkorrektur durch ViewNX 2

Zuerst möchte ich etwas klarstellen : Ich möchte betonen, dass ich diese Tiere nicht wirklich für gefährlich halte oder diese verurteilen möchte, so wie viele es tun. Also: Bei richtigem Umgang & respektvollem Entgegenkommen sind das absolut wundervolle Tiere, die ich persönlich sehr schön & faszinierend finde. Also ist der Titel dieses Beitrages doch eher ironisch zu verstehen.
Ich befand mich mit der Gruppe meines ehrenamtlichen Projektes auf Exkursion in einem Naturschutzgebiet der NABU. Dort war es uns möglich, die Tiere in gewohnter Umgebung zu beobachten & sogar mit ihnen auf Tuchfühlung zu gehen.

Zu sehen ist eine etwas andere Porträtaufnahme eines Adlers, den ich aus einer hinteren Position abgelichtet habe.
Entsprechend der Lichtverhältnisse, wählte ich eine hohe Verschlusszeit, eine hohe Blendenöffnung & eine Belichtungskorrektur im positiven Bereich.
Der Fokus liegt linkszentriert auf dem Kopf/Schnabel des Tieres. Durch die hohe Brennweite kommt diesem Bereich eine hohe Schärfentiefe zuteil, währenddessen der Rest eher ein wenig verschwommen ist.
Ich bin außerordentlich zufrieden mit dieser Arbeit.

Wildes Gewächs

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Pilze
● Pilzzwillinge auf einer Wiese ●

Aufnahmeort: Deutschland


Verschlusszeit: 1/1000 Sek
Blendenzahl: F8
ISO: 800
Brennweite: 105mm
Belichtungskorrektur: +0.3
Belichtungsmessung: Mehrfeld
Weißabgleich: PRE (nach eigenen Werten)
Fokus: mittelbetont
– ohne Blitz –

Farbangleichung durch ViewNX 2

Auf Fototour mit meinem besten Freund in einer benachbarten Stadt.
Mir fielen dann diese Pilze im Vorbeigehen auf als wir auf dem Weg zur eigentlichen Location waren & bereits da hatte ich mir vorgenommen, die am Ende noch zu fotografieren.
Natürlich wurde der Plan auch in die Tat umgesetzt – auch, wenn es mit schwindendem Akku am Ende doch echt knapp geworden ist, habe ich es noch schaffen können.

Unschwer kann man also zwei Pilze – ich habe sie liebevoll Pilzzwillinge genannt – erkennen.
Ich bin für das Foto auf „Augenhöhe“ mit den Pilzen gegangen, um eine bessere Perspektive zu erhalten.
Außerdem passte ich mithilfe des Bearbeitungsprogrammes die Belichtung noch zusätzlich an.
Ich wählte eine hohe Brennweite, damit die Pilze gänzlich im Fokus stehen – dieser ist somit mittelbetont.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden.

 

 

 

Hagebutte

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Hagebutte

● Versteckte Hagebutte im Busch ●

Aufnahmeort: Deutschland


Verschlusszeit: 1/1000 Sek
Blendenzahl: F6.3
ISO: 3200
Brennweite: 48mm
Belichtungskorrektur: +4.7 
Belichtungsmessung: Mehrfeld
Weißabgleich: PRE (nach eigenen Werten)
Fokus: mittelbetont
– ohne Blitz –

Eines meiner ersten Bilder. Ich glaube, das entstand vergangen Sommer, als ich meine Kamera bekam. Ich bin dann direkt rausgerannt & habe fotografiert, bis der Akku leer war. Deswegen auch die fragwürdigen Einstellung wie ein ISO von 3200. Aber was soll’s. Jeder hat mal klein angefangen & ich möchte hier ja auch nichts vorenthalten. Also werden auch brav meine anfänglichen Bilder veröffentlicht.

Zu sehen ist eine farbenfrohe Hagebutte in einem Busch.
Trotz des hohen ISOs & der großen Blendenöffnung liegt eine recht hohe Schärfentiefe vor. Das ist eigentlich verwunderlich, aber meine Kamera scheint wohl viel zu verzeihen …
Technisch hätte man das Bild natürlich viel, viel besser umsetzen können. Wenn man die Einstellungen insgesamt mal ins Gegenteilige verkehrt, sähe das schon besser aus.
Was nicht ist, kann ja noch werden – von dem Motiv bin ich nach wie vor überzeugt.
Insgesamt bin ich zufrieden, das Technische werde ich im kommenden Sommer noch überarbeiten – & das ist keine Drohung, sondern ein Versprechen.

 

 

 

Porträtaufnahme einer Schleiereule

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Schleiereule ● Porträtaufnahme einer Schleiereule ●

Aufnahmeort: Deutschland


Verschlusszeit: 1/100 Sek
Blendenzahl: F5.6
ISO: 400
Brennweite: 105mm
Belichtungskorrektur: +0.7
Belichtungsmessung: mittenbetont
Weißabgleich: bewölkt
Fokus: mittelbetont
– ohne Blitz –

Nachbereitung durch ViewNX 2 & Gimp 2

Heute melde ich mich nur ganz kurz zu Wort.
Ich bin müde, es ist schon spät & ich muss auch noch einen Text eines Freundes Korrektur lesen.
Also nur knapp zur Hintergrundgeschichte dieses Bildes:
Da ich nun schon seit einigen Monaten in der Flüchtlingshilfe involviert bin, befand ich mich mit meiner Gruppe Anfang Januar diesen Jahres auf einer Exkursion, wozu wir von der NABU freundlicherweise eingeladen worden sind. Wir fuhren also in ein Naturschutzgebiet, wo uns über mehrere Eulen- & Greifvogelarten berichtet worden ist. Ich habe an diesem Tag die fotografische Dokumentation des Ausfluges übernommen, selber viel gelernt & hin & wieder hatte ich auch mal plötzlich & unerwartet eine Eule auf der Schulter sitzen – Tja, so schnell kann’s gehen.

Nun noch eben zum Technischen:
Aufgenommen habe ich dieses Bild mit meinem gewöhnlichen Kit-Objektiv bei voll ausgeschöpfter Brennweite. „HoheVerschlusszeit & offene Blende waren aufgrund von schlechten Witterungsverhältnissen & das Vorhandensein eines dichten Waldes von Notwendigkeit.
Durch eine Farbverstärkung mit ViewNX 2 konnte ich das Gefieder des Tieres noch zusätzlich herausarbeiten. Außerdem stellte ich das Tier noch zusätzlich mithilfe von ein paar Anpassungen mit Gimp in den Fokus.
Insgesamt bin ich voll & ganz zufrieden mit meiner Arbeit & durfte & darf dieses Bild seit dem Tag der Anfertigung als eines meiner Lieblingsbilder ansehen.