Temanagrafie

Tele – Makro – Natur – Fotografie

Altersfalten

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Rinde

● Nahaufnahme eines Baumes ●

Aufnahmeort: Niederlande


Verschlusszeit: 1/1000 Sek
Blendenzahl: F5
ISO: 800
Brennweite: 35mm
Belichtungskorrektur: +0.7
Belichtungsmessung: Mehrfeld
Weißabgleich: PRE (nach eigenen Werten)
Fokus: mittelbetont
– ohne Blitz –

Helau !

 

Winterdepressionen ? Nein, danke!

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Herbstblätter

● Herbstliche Impressionen ●

 

Aufnahmeort: Deutschland


 

Verschlusszeit: 1/1000 Sek
Blendenzahl: F5.6
ISO: 800
Brennweite: 105mm
Belichtungskorrektur: +0.3
Weißabgleich: PRE (nach eigenen Werten)
Fokus: mittelbetont (Blatt)
– ohne Blitz –

– Farbangleichung durch ViewNX 2 –

 

Hach ja, der Winter kommt langsam – am Wochenende herrschten bereits winterliche Temperaturen um den Gefrierpunkt, in einigen Regionen fiel schon Schnee und es wird Zeit, nun endgültig die Winterjacke auszupacken.
Ich war mit meiner Kamera unterwegs, der Akku war beinahe leer, aber für zwei gute Fotos hat er dann doch noch gereicht.
Ungewöhnlich, dass ich mit fast leerem Akku losgehe, aber mittlerweile ist er wieder voll geladen für die nächste Fototour, sollte ich denn Zeit finden.
Winterdepressionen ? Nein, danke. Ich empfinde den Winter als die schönste Jahreszeit, was man bestimmt auch schon vorigen Blogposts entnehmen kann. Die kalte und zugleich kuschelige Zeit – wundervoll.

Nun aber zu dem Bild.
Zu sehen ist ein herbstlicher Ast mit welken Blättern daran.
Durch die hohe Brennweite sind im Hintergrund nur noch wage Silhouetten von anderen Bäumen zu erkennen, im Fokus steht der Ast im oberen bis mittleren Bildbereich.
Ich habe zuvor eine geringfügige Farbebearbeitung mit ViewNX 2 vorgenommen, um den Kontrast ein wenig mehr hervorzuheben.
Die welken Blätter und die dunklen Farbtöne sorgen für eine düstere Stimmung, was geradezu Melancholie hervorrufen kann.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Bild – was man auch daran erkennen kann, dass ich es derzeitig als mein Hintergrundbild auf meinem Handy eingestellt habe.

Naturschauspiel

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Baum

● Alter vor Schönheit: Die Rinde eines alten Baumes ●

Aufnahmeort: Niederlande


Verschlusszeit: 1/100 Sek
Blendenzahl: F5
ISO: 800
Brennweite: 48mm
Belichtungskorrektur: +0.7
Weißabgleich: PRE (nach eigenen Werten)
Fokus: linkszentriert
– ohne Blitz –

Es ist schon länger her, dass ich dieses Foto aufgenommen habe.
Ich fand es damals eine lustige Idee, auf diesen umgekippten Baum zu klettern & aus dieser Perspektive ein Foto anzufertigen.
Ich weiß nicht, aber ich finde es doch faszinierend, wie die Natur sich selber so im Griff hat. Ist es nicht unglaublich, dass ein uralter Baum durch Sturm oder Gewitter einfach so ohne weiteres aus der Erde gerissen werden kann & umkippt ?
Für mich stellt das wahrlich ein großes Naturschauspiel dar, das ich gerne beobachte & ablichte.
Daher also das Foto, auch wenn es nicht wirklich ersichtlich ist, dass es sich um einen aus der Erde gerissenen Baum handelt.

Zu sehen ist also eine Detailaufnahme eines Baumes. Genauer: Der Rinde.
Man kann noch vereinzelt Nadeln von umherstehenden Tannen sehen, die auf dem Baum liegen – ein Anzeichen dafür, dass dieser liegt. (Sie würden wohl kaum derartig auf der Oberfläche des Baumes liegen bleiben, wenn dieser noch senkrecht zur Erde stehen würde.)
Linkszentriert ist also anteilig die Rinde fokussiert. Der Hintergrund verschwimmt, man erkennt jedoch noch recht deutlich – bedingt durch die nicht allzu hohe Brennweite – wo die Äste verlaufen & das Licht durchscheint.
Ich kann nicht benennen, was mir an dem Foto nicht gefällt, jedoch sagte es mir vor einigen Monaten noch um einiges mehr zu als nun. Aber ich möchte nichts vorenthalten, daher auch die Veröffentlichung des Fotos. Eventuell hätte eine andere Belichtung zu meinem Gefallen beigetragen.

Anekdote : Ehre, wem Ehre gebührt

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Insekt
● Gehasst & doch geliebt ●

Aufnahmeort: Niederlande


Verschlusszeit: 1/1000 Sek
Blendenzahl: F5.6
ISO: 1600
Brennweite: 105mm
Belichtungskorrektur: +0.3
Weißabgleich: PRE (nach eigenen Werten)
Fokus: mittelbetont (Insekt)
– ohne Blitz –

Es sind so nützliche Tiere, doch werden sie gehasst & geliebt zur gleichen Zeit.
Wenn sie um einen herum sind, verscheucht man sie, schlägt nach ihnen oder tötet sie sogar.
Um deren natürliche Produkte zu „genießen“, halten wir sie, um sie auszubeuten.
Mit welchem Recht ?
Die Tiere will man nicht, sie sollen in der Hinsicht nicht existieren, aber deren Produkte will man in großer Ausbeute erzielen.
Jeder hat seine Daseinsberechtigung.
Dies sollte zum Nachdenken anregen, wie mit manchen Tieren – gerade mit so genannten „Nutztieren“, aber auch mit Insekten & Heimtieren umgegangen wird.
Den Tieren gebührt ein genauso respektvoller Umgang, wie ein jeder es sich von seinen Mitmenschen wünscht.

Zu sehen ist ein großes Insekt, das auf einem dickeren Ast sitzt.
Ich kann es nicht ganz identifizieren, bin aber aufgrund der vorherrschenden Umstände dort – es flogen gefühlt 200 Wespen (oder doch Bienen!?) herum – zu dem Entschluss gekommen, dass es sich wohl um einer Art Bienenkönig handeln muss.

Sollten das hier fachkundige Personen lesen, die Entomologie oder ähnliches studiert haben oder sich einfach in Sachen Insekten auskennen, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. Man lernt schließlich nie aus. 

Nun aber zu den technischen Details.
Aufgrund der hohen Brennweite, steht das Tier im Fokus & zugleich im Mittelpunkt des Bildes.
Bereits Teile des Astes werden zum Rand des Bildes hin unscharf. Der linksbündige Hintergrund verschwimmt vollständig in verschiedenen Grün- & Blautönen.
Außerdem steht das Insekt im Hell – Dunkel – Kontrast zum Hintergrund, wodurch es zusätzlich an Relevanz gewinnt.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Bild.

Anekdote: wiederkehrende Einsamkeit

2 Kommentare

Bank● Scheinbar vereinsamte Bank ●

Aufnahmeort: Niederlande


Verschlusszeit: 1/1000 Sek
Blendenzahl: F5.3
ISO: 1600
Brennweite: 70mm
Belichtungskorrektur: +0.7
Weißabgleich: PRE (nach eigenen Werten)
Fokus: linkszentriert (Ast)
– ohne Blitz –

„Allein sein zu müssen ist das Schwerste, allein sein zu können das Schönste.“ – Hans Krailsheimer

Ich mag das Zitat sehr gerne. Ich bin gerne alleine, schlendere durch die Städte, Dörfer, Wälder – durch die Natur. Mit Sicherheit muss ich es nicht sein, aber ich genieße die Ruhe, die Einsamkeit & auch die Harmonie, wenn ich mich alleine in der Natur befinde.
Aber es stimmt auch, dass es unheimlich schwer ist, alleine sein zu müssen. Auch, wenn ich mich gerne mal von anderen distanziere & Zeit für mich verbringe, kenne ich solche Momente.
Ich denke, jeder kennt sie.
Die Momente, wo man sich einfach alleine fühlt – da kann man auch mitten in der überfüllten Stadt stehen & dennoch fühlt man sich verlassen. Zum Glück habe ich solche Momente nicht allzu oft & sie dauern auch nicht lange an, aber wenn sie mich ereilen, weiß ich immer, an wen oder was ich mich wenden kann.
Denn solange es Menschen, Tiere, Dinge gibt, die einem zuhören, ist das Leben lebenswert.
Man sollte nie vergessen, dass es immer jemanden gibt, der einen liebt.
Vielleicht ist es nicht immer offensichtlich & vielleicht wird es einem auch nicht immer gezeigt, aber dieser jemand existiert. Solange man sich immer daran erinnert oder dieses „Etwas“ schon gefunden hat, findet man immer einen Weg zurück in ein erfülltes, liebendes Leben.

Nun aber zu dem Bild:
Zu sehen ist eine Bank im Hintergrund, vordergründig ein paar Äste, die im Fokus stehen.
Ich habe das Bild – meinem Stil gerecht – dunkel gestaltet. Dafür sorgten die niedrige Verschlusszeit & die vorherrschenden Wetterverhältnisse, die mir für dieses Motiv sehr gelegen kamen.
Das Foto wird von Grüntönen dominiert & strahlt dadurch eine hoffnungsvolle Atmosphäre aus, diese wird allerdings durch den düsteren Eindruck wieder kompensiert.
Ich bin zufrieden mit diesem Bild.

Der Herbst hält Einzug

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Äste
● Erste herbstliche Eindrücke ●

Aufnahmeort: Deutschland


Verschlusszeit: 1/500 Sek
Blendenzahl: F5.6
ISO: 1600
Brennweite: 52mm
Belichtungskorrektur: +0.3
Weißabgleich: PRE (nach eigenen Werten)
Fokus: mittelbetont (Ast)
– ohne Blitz –

Hach ja, der Herbst hat Einzug gehalten. Ich legte mich auf eine Bank in meiner Umgebung, genoss die letzten warmen Sonnenstrahlen, hielt meine Kamera in der Hand & schaute aufwärts zu diesem Baum.
Herrlich, die Blätter beginnen sich wieder zu färben. Die Zeit kommt, wo man wieder mit kuscheligen Pullovern umher laufen kann.
Ich freue mich darauf. Die Winterzeit ist so schön. Gemütliches Kerzenlicht, Spekulatius, ein netter Film & heiße Schokolade.

Zu sehen sind diverse Äste in der anfänglichen Dämmerung des Abends. Der Fokus liegt mittelbetont auf einem Ast. Die vordergründigen Äste sind unscharf & nur in der groben Silhouette wahrzunehmen.
Durch den Einbruch der Dämmerung erscheinen die Äste & dessen Blätter nur in schwarzer Farbe.
Ich bin zufrieden.


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Exkurs in die Welt der Bäume

Wald                   ● Ausblick in die nahe Ferne ●

Aufnahmeort: Niederlande


Verschlusszeit: 1/1000 Sek
Blendenzahl: F13
ISO: 800
Brennweite: 35mm
Belichtungskorrektur: +0.7
Weißabgleich: PRE (nach eigenen Werten)
Fokus: mittelbetont
– ohne Blitz –

Wandern ist ja nicht so mein Ding. Dieses eintönige Laufen, sich die Natur oberflächlich beschauen & meistens dann in Gruppen, deren Mitglieder man gar nicht kennt.
Als dieses Bild entstand, befand ich mich im weitesten Sinne beim Wandern durch ein Waldgebiet. Allerdings alleine.
Viel mehr gibt es dazu eigentlich auch gar nicht zu sagen.
Ich habe dabei wie so oft Musik gehört & versucht, mich komplett auf die Natur einzulassen.

Man sieht ein Bild eines Waldgebietes.
Insgesamt ist das Bild scharf, da ich Gebrauch von einer recht niedrigen Brennweite machte.
Mir gefällt besonders der Lichteinfall & der dadurch entstandene dunkle Touch, der außerdem der verhältnismäßig hohen Blendenzahl zu verdanken ist.
Insgesamt bin ich zufrieden mit dem Bild.